Urlaub und Freizeit 1984:

Faulenzen nicht erwünscht

In der Folge kürzer werdender Arbeitszeiten seit den 50er Jahren hat Freizeit in der Bundesrepublik einen hohen Stellenwert erhalten. So kann die Allgemeinheit bereits über das Doppelte der für den Gelderwerb benötigten Zeit selbst bestimmen. Familie, Partnerschaft und Geselligkeit stehen

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Aktiv nach Feierabend:

Gestiegene Einkommen ermöglichen vielen Menschen die Ausübung von Sportarten, die früher eher exklusiven Charakter hatten, z.B. Tennis, Segeln, Skilaufen sowie Drachenfliegen, Surfen oder auch Golf. Zugenommen hat auch das Interesse an schöpferischen Tätigkeiten nach Feierabend. Die dafür sprichwörtlich gewordenen Töpferkurse

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Erlebnis Urlaub:

Der Drang nach Aktivitäten in der arbeitsfreien Zeit verändert auch Urlaubsgewohnheiten. Gefragt sind immer weniger die Pauschalreise, die kaum Spielraum für individuelle Wünsche lässt oder der reine Badeurlaub unter südlicher Sonne. Der Trend geht vielmehr hin zum Aktivurlaub: Darum bemühen

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Ausland weiter Spitzenreiter:

Die Hoffnung in den einheimischen Erholungsgebieten, dass die finanziellen Verluste durch den Streik (<!– –>6.7.<!– –>) die Deutschen im Inland halten könnten, wird durch den kalten und nassen Sommer zerschlagen. Etwa 60% der Urlaubsreisenden fahren und fliegen auch 1984 ins

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Wettbewerb der Reisebüros:

Die Tatsache, dass nur etwa ein Drittel aller deutschen Urlauber ein Reisebüro nutzen und die übrigen ihre Fahrten selbst organisieren meist mit dem Auto oder auch als »Rucksacktouristen« –, lässt die Tourismusindustrie über Veränderungen nachdenken. Branchenführer Touristik Union International (TUI)

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Rekord: 21 000 Kilometer in nur 15 Tagen

Eine kostensparende Form des Reisens für Leute bis 26 Jahre bietet die Bahn mit dem Inter-Rail-Ticket. Die seit 1972 angebotene Fahrkarte wird von etwa 16% der in diesem Alter Reisenden in Anspruch genommen. Sie bietet die Möglichkeit, für 410 DM

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Massentourismus gefährdet die Natur

Der Massentourismus entwickelt sich immer mehr zum Problem für die Umwelt. Zersiedelung, verkehrsmäßige Erschließung unberührter Natur, der Bau von Skipisten und Freizeitzentren sowie die Errichtung von »Hotelwüsten« mit all ihren Begleiterscheinungen wie Müllbergen und Abwasserproblemen belasten das Ökosystem und verändern

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