Verkehr 1976:

Gurtpflicht und »Tempo 130«

Das hohe Verkehrsaufkommen in der Bundesrepublik Deutschland verursacht zunehmend Probleme. Die Anzahl der zugelassenen Autos hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 1 Mio. auf insgesamt fast 19 Mio. erhöht. Die Folgen sind Staus auf Autobahnen und Bundesstraßen sowie völlig

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Betonwände für den Lärmschutz

1976 entstehen eine Reihe von Lärmschutz-Vorrichtungen, um die Belastung für Anwohner von Schnellstraßen und Autobahnen zu verringern. Durch Erdwälle, Holzzäune und Betonplatten soll ein Teil des Lärmes zurückgehalten werden. Allerdings sind die Kosten für solche Umweltschutzmaßnahmen sehr hoch: Die Ausstattung

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Gefährlicher Spielplatz

Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet. 1976 sind in der Bundesrepublik von 1000 tödlich verunglückten Fußgängern 423 Kinder. Auf 100 000 Einwohner kommen rund 340 Jugendliche, die dem Verkehr zum Opfer fallen. Gefährdet sind die Kinder vor allem auf ihrem Weg

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Rechner warnt Autofahrer

Dem Computer kommt bei der Bewältigung der Verkehrsströme eine wachsende Bedeutung zu. 1976 werden im Rhein-Main-Gebiet neuartige Autobahnwegweiser erprobt. Ein Elektronenrechner erfasst die Verkehrsdichte der jeweiligen Strecke und zeigt dem Autofahrer auf einer Hinweistafel automatisch die günstigste Umgehungsstrecke an. Post

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Bodenwellen stoppen Schnellfahrer in Wohngebieten

In der Bundesrepublik wird immer häufiger gefordert, die Höchstgeschwindigkeit in Wohngebieten auf 30 km/h herabzusetzen. In den Niederlanden ist »Tempo 30« bereits Realität. In der Stadt Delft werden 1976 in einem Großversuch verkehrsberuhigte Straßen eingerichtet. Unverbesserliche »Raser« werden dabei durch

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