Wohnen und Design 1940:

Funktionelle Möbelformen

Zunehmender Materialmangel und zu wenige Arbeitskräfte erweisen sich im zweiten Kriegsjahr für die Möbelindustrien Europas als schwere Beeinträchtigung ihrer Produktionsmöglichkeiten. So bestimmen in zunehmendem Maße funktionelle Erwägungen die Gestaltung von Gebrauchsgegenständen und Einrichtungen. Während im Deutschen Reich auf die schon

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Vornehmes Wohnen in Frankreich

Exklusives Mobiliar, geprägt durch Stilelemente des 18. Jahrhunderts sowie chinesisch-japanische Einflüsse, soll die modernen Appartements einer gutverdienenden Schicht in Frankreich aufwerten. Diese als Décor d’Éxotisme bezeichnete Modeerscheinung etabliert sich im bewussten Gegensatz zu der nüchternen Moderne. Luxuriöse Raumausstattungen, geschaffen von

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Die deutsche Wohnkultur bleibt schlicht

»Bescheidenheit an Ausdruck und Umfang« bestimmt die staatlich propagierte Formgebung der Einrichtungsgegenstände für den Normalverbraucher im Deutschen Reich. Der Baustil des heimatverbundenen, pseudobäuerlichen Siedlungshauses, der vom NS-Regime als wünschenswerte Wohnform gefördert wird, soll sich so auch in der Inneneinrichtung niederschlagen.

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Museum of Modern Art fördert neue Ideen im modernen Möbeldesign des 20. Jahrhunderts

Die größten Neuerungen auf dem Einrichtungssektor gehen im Jahr 1940 von den Vereinigten Staaten aus. Hier finden vor allem die preisgekrönten Arbeiten eines Wettbewerbs Beachtung, der unter dem Titel »Organic Design in Home Furnishings« vom New Yorker Museum of Modern

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