Wohnen und Design 1984:

Konkurrenz für die Klassiker

Einen Eindruck davon, welche Einrichtungsgegenstände wohl in deutschen Wohnzimmern vorherrschen, vermittelt die alljährlich stattfindende Kölner Möbelmesse. Neben der in Mailand gilt sie als die wichtigste Veranstaltung ihrer Art, da die Deutschen in puncto Möbelkauf weltweit an der Spitze liegen. Wie

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Tradition der Funktionalität:

Zum Image eines gehobenen Wohnstandards vor allem intellektueller Kreise tragen die Objekte der klassischen Moderne bei. Möbel, die vor mehr als einem halben Jahrhundert von Künstlern des Bauhauses u.a. entworfen wurden, sind seit Beginn der 80er Jahre verstärkt im Trend.

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Vom Zeitgeist im Sofa:

Die Funktionalität, jahrzehntelang oberste Devise der bedeutendsten Designer, wird indes von der Avantgarde als Entschuldigung für Einfallslosigkeit »entlarvt«. Nicht mehr »form follows function« lautet ihre Devise, sondern »form follows phantasy«. Die Frage, ob ein Möbel auch bequem und zweckmäßig sei,

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»Anti-Design«: Reaktion auf eine bunte Welt:

1981 schloss sich der italienische Designer Ettore Sottsass mit zwei jungen Architekten zur Gruppe »Memphis« zusammen, die sich inzwischen zu einer international bekannten, dem »Anti-Design« verpflichteten Firma entwickelt hat. Zu ihnen gehören neben bekannten italienischen Künstlern wie Michele De Lucchi

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Italienische Produzenten wagen mehr:

Die Realisierung von Entwürfen postmoderner Gegenstände ist in Italien wesentlich problemloser als in den übrigen europäischen Ländern, da die Produzenten dort eher zu Wagnissen und Experimenten bereit sind. Hervorragendes Beispiel dafür ist die Firma Alessi, die bereits 1921 als Metallwerkstatt

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