Was geschah im Dezember 1937

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1.12.1937, Mittwoch

In einem Gespräch mit dem deutschen Gesandten in Budapest bezeichnet der ungarische Reichsverweser Miklós Horthy Gerüchte als unsinnig, nach denen es österreichisch-ungarische Vereinbarungen für den Fall eines Konfliktes zwischen dem Deutschen Reich und Österreich gebe.

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler ernennt den Staatssekretär und Chef der Präsidialkanzlei, Otto Meißner, zum Staatsminister. Meißner, der seit 1923 Staatssekretär ist, diente vor Hitler schon unter Friedrich Ebert und Paul von Hindenburg.

2.12.1937, Donnerstag

Mandschukuo und die spanische Franco-Regierung tauschen Urkunden aus, die eine gegenseitige Anerkennung beinhalten.

Der deutsche Botschafter bei der spanischen Gegenregierung von Francisco Franco, Eberhard von Stohrer, führt in Salamanca Gespräche über angeblich geplante Erzlieferungen der Faschisten an Großbritannien. Das Deutsche Reich sieht dadurch seine wirtschaftlichen Interessen in Spanien gefährdet.

In Berlin wird der Spielfilm “Zweimal zwei im Himmelbett” uraufgeführt. Unter der Regie von Hans Deppe spielen Carola Höhn, Georg Alexander, Mady Rahl u.a.

Der brasilianische Staatspräsident und Diktator Getúlio Dornelles Vargas verfügt die Auflösung aller politischen Parteien.

Der Beauftragte für den Vierjahresplan, Hermann Göring, äußert in einer Rede anlässlich der Übernahme des Wirtschaftsministeriums in Berlin, dass er keinen Kurswechsel in der deutschen Wirtschaftspolitik vornehmen werde.

3.12.1937, Freitag

Hermann Göring, Beauftragter für den Vierjahresplan zur Kriegsvorbereitung, ordnet an, dass zukünftig den Beschäftigten auch an Feiertagen der regelmäßige Arbeitsverdienst zu zahlen sei.

Der französische Außenminister Yvon Delbos trifft zu Gesprächen mit der polnischen Regierung in Warschau ein.

Premierminister Neville Chamberlain ernennt den bisherigen Gouverneur von Tanganjika, Harold Alfred MacMichael, als Nachfolger von Arthur Wauchope zum neuen britischen Hochkommissar für Palästina.

In Breslau wird der Spielfilm “Der Biberpelz” – nach dem gleichnamigen Stück von Gerhart Hauptmann – uraufgeführt. Regie führte Jürgen von Alten, in Hauptrollen spielen u.a. Heinrich George, Ida Wüst und Rotraut Richter.

4.12.1937, Samstag

In Schanghai kommt es zu mehreren Zwischenfällen, als japanische Truppen versuchen, das Gelände der französischen Niederlassung in der chinesischen Hafenstadt zu passieren. Sie werden von französischen Truppen daran gehindert und erhalten erst nach langen Verhandlungen die Erlaubnis, das Gebiet zu betreten.

5.12.1937, Sonntag

Der jugoslawische Ministerpräsident Milan Stojadinovic trifft zu Gesprächen mit dem Duce und Ministerpräsidenten Benito Mussolini in Rom ein.

Der polnische Außenminister Józef Beck äußert gegenüber dem französischen Außenminister Yvon Delbos eine Versöhnung mit der Tschechoslowakei sei für Polen aufgrund der alten Streitigkeiten über die polnischen Minderheiten in der CSR schwierig.

6.12.1937, Montag

Der bayerische Reichsstatthalter Franz Ritter von Epp hält in Berlin in seiner Funktion als Leiter des Kolonialpolitischen Amtes der NSDAP eine Rede, in der er die “Rückerstattung des kolonialen Eigentums” fordert.

Die Japaner bilden im eroberten Schanghai eine autonome Regierung für Groß-Schanghai mit dem Namen Tatac.

7.12.1937, Dienstag

Das österreichische Bundeskanzleramt verbietet nach Beendigung deutsch-österreichischer Kulturgespräche mehrere Bücher, die sich kritisch mit dem Nationalsozialismus beschäftigen (u.a. “Hitler” von Rudolf Olden).

Der österreichische Schriftsteller Franz Werfel hält in Wien einen Vortrag “Von der Glückseligkeit des Menschen”.

In einem Schreiben der Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung an das Auswärtige Amt wird über die “Ergebnisse der jüdischen Auswanderung” berichtet.

8.12.1937, Mittwoch

Alfred Rosenberg verfügt, dass die deutschen Wissenschaftler bezüglich der neueren Chemie und Physik Forschungsfreiheit genießen.

Der Reichsnährstand sagt die Berliner “Grüne Woche 1938” ab, um der Gefahr einer weiteren Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche im Reich zu begegnen.

Der Vorsitzende der Sudetendeutschen Partei, Konrad Henlein, eröffnet in Berlin die erste sudetendeutsche Kunstausstellung.

9.12.1937, Donnerstag

Das Deutsche Rote Kreuz wird per Gesetz neu organisiert. Die Untergliederungen werden unter der Einheit “Deutsches Rotes Kreuz” zusammengefasst.

Das Reichskabinett verabschiedet ein Gesetz über die Verfassung und Verwaltung der Hansestadt Hamburg. Dadurch werden Senat und Staatsrat von Hamburg aufgehoben.

Japan überreicht der Besatzung von Nanking unter Marschall Chiang Kai-shek ein Ultimatum. Danach soll die Stadt bis zum 10. Dezember den japanischen Truppen übergeben werden, ansonsten werde sie in Schutt und Asche gelegt.

10.12.1937, Freitag

Für das Jahr 1937 verzeichnet die Deutsche Reichsbahn eine Steigerung der Betriebsleistungen gegenüber dem Vorjahr – trotz der wachsenden Konkurrenz durch den Straßenverkehr.

Der österreichische Ministerrat beschließt die Rückgabe des im Jahr 1919 konfiszierten Vermögens an das Haus Habsburg.

In Stockholm werden die diesjährigen Nobelpreise für Physik, Chemie, Medizin und Literatur verliehen. Den Friedensnobelpreis erhält in Oslo der Brite Edgar Algernon Robert Viscount Cecil of Chelwood.

In Prag läuft der US-amerikanische Spielfilm “Saratoga” (1937) mit Jean Harlow und Clark Gable an. Regie führte Jack Conway.

Bei einem Eisenbahnunglück bei Castlecary in Schottland kommen 34 Menschen ums Leben. 40 Personen werden verletzt.

Schneeverwehungen führen im Norden des Deutschen Reichs zu starken Verkehrsbehinderungen. Die Züge der Reichsbahn haben bis zu vier Stunden Verspätung.

Vertreter von Honduras und Nicaragua unterzeichnen in San José de Costarica ein Friedensprotokoll, mit dem die Grenzstreitigkeiten zwischen den beiden mittelamerikanischen Staaten beigelegt werden sollen.

11.12.1937, Samstag

In Mährisch-Ostrau wird “Der jüngste Tag” von Ödön von Horváth uraufgeführt.

Die Produktion von Seifen und Fetten aus Kohle, die in diesem Jahr im Deutschen Reich 20 000 t beträgt, soll 1938 auf 60 000 t erhöht werden.

Der italienische Duce und Ministerpräsident Benito Mussolini gibt in Rom den Austritt Italiens aus dem Völkerbund bekannt.

12.12.1937, Sonntag

In einer Rundfunkrede zieht Reichsernährungsminister Walther Darre eine positive Bilanz für die landwirtschaftliche Produktion 1937.

Auf dem chinesischen Fluss Jangtse-kiang wird nahe Nanking das US-amerikanische Kanonenboot “Panay” von japanischen Flugzeugen bombardiert und versenkt.

Bei den Wahlen in den Obersten Sowjet werden alle 1143 Kandidaten des Wahlblocks der Kommunisten und der Parteilosen gewählt. Nach amtlichen Angaben betrug die Wahlbeteiligung 96,5%.

Das Reichswirtschaftsministerium teilt mit, dass beim Winterschlussverkauf im Januar/Februar 1938 Textilartikel, die keine ausgesprochenen Modeartikel sind, nicht zu Sonderpreisen verkauft werden dürfen (Bettwäsche, Handtücher usw.).

In einem Schwergewichts-Boxkampf in New York besiegt der Deutsche Max Schmeling den US-Amerikaner Harry Thomas durch K. o. in der achten Runde.

14.12.1937, Dienstag

Die Japaner bilden in Peking nach dem Fall der Hauptstadt Nanking eine “vorläufige Regierung der Republik China”.

Innenminister Wilhelm Frick gibt einen Erlass über die “vorbeugende Verbrechensbekämpfung” heraus. Danach können “Berufs- und Gewohnheitsverbrecher” sowie “Asoziale” in polizeiliche “Vorbeugehaft” genommen werden.

15.12.1937, Mittwoch

Der Vater der 38-Jährigen Therese Neumann, genannt Therese von Konnersreuth, verweigert eine von der bayerischen Kirchenleitung gewünschte ärztliche Untersuchung seiner Tochter.

Die Dornier-Werke in Friedrichshafen stellen das neue Flugboot “Do 24” vor.

Bei einem Lawinenunglück in Südtirol kommen neun Menschen ums Leben. Es handelt sich durchweg um Skilehrer und Bergführer.

Der Beauftragte für den Vierjahresplan zur Kriegsvorbereitung, Hermann Göring, ordnet eine Reduzierung der Devisen- und Rohstoffzuteilungen für jüdische Unternehmen an.

Die spanischen Regierungstruppen beginnen eine Großoffensive bei Teruel südlich von Zaragoza.

16.12.1937, Donnerstag

Die Schweizer Bundesversammlung in Bern wählt den jetzigen Vizepräsidenten des Bundesrates, Johannes Baumann, mit 153 von 181 gültigen Stimmen zum Bundespräsidenten für das Jahr 1938.

Das Militärkollegium des Obersten Kriegsgerichtshofes der UdSSR in Moskau verurteilt acht hohe Funktionäre, darunter auch den bisherigen Botschafter in der Türkei, Lew M. Karachan, wegen “Landesverrats, terroristischer Tätigkeit und Spionage” zum Tode. Die Hinrichtung wird noch am selben Tag in Moskau vollzogen.

Der deutsche Reichskommissar für die Preisbildung, Joseph Wagner, spricht in Kiel über das Thema “Preispolitik im Rahmen des Vierjahresplanes”. Nach seinen Angaben ist es gelungen, den Preisstand des Jahres 1936 in diesem Jahr “fast unverändert zu halten”.

Durch einen Sieg über den Niederländer Machgielis (Max) Euwe wird der russische Schachspieler Alexandr A. Aljochin Weltmeister.

In Düsseldorf wird der Spielfilm “Gasparone” (Regie: Georg Jacoby) nach der gleichnamigen Operette von Karl Millöcker uraufgeführt. Hauptdarsteller sind Marika Rökk und Johannes Heesters, die musikalische Bearbeitung stammt von Peter Kreuder.

17.12.1937, Freitag

Im Deutschen Reich werden sechs Teilstücke der Reichsautobahn mit einer Gesamtlänge von 218 km für den Verkehr freigegeben. Damit sind insgesamt 2026 Autobahn-Kilometer fertiggestellt.

Zur Fortführung der von der Reichsregierung übernommenen Aufgaben” begibt das Deutsche Reich eine weitere Anleihe in Höhe von einer Milliarde RM.

18.12.1937, Samstag

Nach amtlichen vorläufigen Angaben ist der Außenhandel des Deutschen Reiches gegenüber 1936 um 15% gestiegen.

Der Spielfilm “La Habanera” von Detlef Sierck hat in Berlin Premiere. Die Hauptrolle spielt Zarah Leander. Lothar Brühne schrieb die Filmmusik.

Peter Raabe, Präsident der Reichsmusikkammer, erlässt eine Verordnung “zum Schutz der deutschen Kultur vor unerwünschter Musik”.

In einem geheimen Protokoll einigen sich das Deutsche Reich und Italien auf gegenseitige Unterstützungen auf wirtschaftlichem Gebiet.

Die französische Regierung beschließt eine stärkere Überwachung der Ausländer, die sich in Frankreich aufhalten. Grund für diese Maßnahme sind verschiedene “kriminelle Ereignisse” in den letzten Wochen, an denen Ausländer beteiligt gewesen sein sollen.

Die deutsche Presse reagiert auf einen Artikel im britischen “Daily Herald” mit scharfer Zurückweisung. Die Zeitung hat in einem Bericht über die deutsche Propagandatätigkeit im Ausland u.a. die Aufwendungen der Reichsregierung für diesen Bereich mit 20 Millionen Pfund (246,4 Millionen RM) angegeben.

Mit einem Besuch in Prag beendet der französische Außenminister Yvon Delbos seine Reise in Länder Ost- und Südosteuropas. In einer amtlichen Verlautbarung über die Prager Gespräche wird “eine Übereinstimmung Frankreichs und der Tschechoslowakei in allen Fragen” festgestellt.

19.12.1937, Sonntag

Wie schon am 12. Dezember können auch heute im Reich – durch die Genehmigung eines verkaufsoffenen Sonntags – Weihnachtseinkäufe getätigt werden.

20.12.1937, Montag

Die Parlamentswahlen in Rumänien enden mit einer Niederlage der nationalliberalen Regierungspartei von Ministerpräsident Gheorghe Tatarâscu.

Bei ihrem Großangriff auf Teruel (südlich von Zaragoza) gelingt es den spanischen Regierungstruppen, die Stadt einzuschließen und die Verbindung der Faschisten nach Zaragoza abzuschneiden.

21.12.1937, Dienstag

Reichskriegsminister Werner von Blomberg gibt eine Weisung heraus, die einen Angriffskrieg gegen die Tschechoslowakei vorsieht.

Die Reichsregierung beschließt ein Gesetz über den Ausbau der Rentenversicherung. Darin enthalten sind u.a. Beitragserleichterungen und Rentenerhöhungen für Bergleute. Finanziert werden die Maßnahmen aus den Überschüssen der Arbeitslosenversicherung.

Der deutsch-italienische Spielfilm “Mutterlied” wird in Dresden uraufgeführt. Unter der Regie von Carmine Gallone spielt der Sänger Beniamino Gigli die Hauptrolle.

22.12.1937, Mittwoch

Nach der Einnahme von Nanking (13. 12.) rücken die japanischen Truppen gegen die südchinesische Hafenstadt Kanton vor.

Spanische Regierungstruppen besetzen die Stadt Teruel. Nur die Militärgarnison wird noch von den Faschisten gehalten.

23.12.1937, Donnerstag

Nach Aufzeichnungen von Georg Ripken, Legationssekretär in der Wirtschaftspolitischen Abteilung im Auswärtigen Amt, haben die deutschen Kriegsgeräte-Lieferungen an die spanischen Faschisten einen Wert von monatlich vier Millionen Reichsmark.

Im gesamten Deutschen Reich veranstalten die NSDAP und das Winterhilfswerk (WHW) sog. Volksweihnachtsfeiern.

Führer und Reichskanzler Adolf Hitler verleiht dem Intendanten der Preußischen Staatsschauspiele, Gustaf Gründgens, den Titel “Generalintendant”.

Im Deutschen Reich laufen zur Zeit mehrere Propagandaaktionen zur Einsparung von wichtigen Rohstoffen.

In Berlin wird der Spielfilm “Tango Notturno” (Regie: Fritz Kirchhoff) uraufgeführt; u.a. sind Pola Negri und Albrecht Schoenhals zu sehen.

24.12.1937, Freitag

Bei Nazareth kommt es zu einem heftigen Schusswechsel zwischen arabischen Freischärlern und britischem Militär.

Nach tagelangen Kämpfen erobern japanische Einheiten die chinesische Stadt Hangtschou, südwestlich von Schanghai.

Beim Weihnachtsempfang der Kardinäle im Vatikan richtet Papst Pius XI. scharfe Angriffe gegen die deutsche Kirchenpolitik.

25.12.1937, Samstag

Rund 40 Pastoren der Bekennenden Kirche, die sich in Haft befinden, wird von den Behörden für die Weihnachtstage Hafturlaub gewährt.

In Leipzig wird das Singspiel “Juchten und Lavendel” von Helmut Käutner uraufgeführt.

26.12.1937, Sonntag

In Düsseldorf hat die Operette “Abenteuer in Algier” von Arno Vetterling Premiere.

27.12.1937, Montag

Wegen der Maul- und Klauenseuche im Deutschen Reich sagt der Reichsnährstand nach dem Reichsbauerntag 1937 und der “Grünen Woche 1938” auch die für den Mai 1938 geplante Reichsnährstandsausstellung ab.

Der niederländische Außenminister Jacob Adriaan Nicolaas Patijn fordert die Unterzeichnerstaaten der Oslo-Konvention auf, eine gemeinsame Erklärung über die Anerkennung der italienischen Eroberung Abessiniens (Äthiopiens; 9. 5. 1936) abzugeben.

28.12.1937, Dienstag

Der rumänische König Karl II. beauftragt den Vorsitzenden der Nationalchristlichen Partei, Octavian Goga mit der Bildung einer neuen Regierung.

29.12.1937, Mittwoch

In Irland tritt die neue Verfassung in Kraft. Durch sie löst sich der Freistaat Irland unter dem künftigen Namen “Eire” aus dem Commonwealth. Von den innenpolitischen Angelegenheiten des Staates ist der britische König nunmehr ausgeschlossen.

Der neue rumänische Ministerpräsident Octavian Goga gibt in Bukarest seine Regierungserklärung ab. Die Parole der rechtsgerichteten Regierung heißt “Rumänien den Rumänen”. Als eine der ersten Amtshandlungen verbietet Goga drei liberale Zeitungen.

Nach der Ankunft faschistischer Einsatztruppen bei der spanischen Stadt Teruel beginnt eine große Gegenoffensive der Franco-Einheiten. Die Regierungstruppen haben seit dem 22. Dezember einen Großteil der Stadt in ihrer Gewalt.

30.12.1937, Donnerstag

König Faruk I. von Ägypten entlässt den nationalistisch eingestellten Ministerpräsidenten Mustafa an-Nahhas Pascha wegen “unbefriedigender Geschäftsführung” und benennt Mohammed Mahmud zum neuen Ministerpräsidenten.

Der rumänische Ministerpräsident Octavian Goga ordnet massive Einschränkungen für jüdische Gewerbetreibende an und verfügt die Enteignung jüdischen Grundbesitzes in Rumänien.

31.12.1937, Freitag

Nach Angaben des Reichsgesundheitsministeriums sind bislang 17 500 Gehöfte von der Maul- und Klauenseuche betroffen.

Im Jahr 1937 wurden im Deutschen Reich 504 093 Personen rechtskräftig verurteilt, 1936 waren es 440 530.

Der “Neue Vorwärts”, das Wochenblatt der reichsdeutschen sozialdemokratischen Emigranten in der Tschechoslowakei, erscheint zum letzten Mal in Prag. Auf Druck der tschechoslowakischen Behörden wird die Redaktion nach Paris verlagert.