Was geschah im August 1925

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Wetterstationen August 1925

1.8.1925, Samstag

Nach einer mit den Arbeitgebern vereinbarten Lohnerhöhung von 7% beschließen die Gewerkschaften das Ende des Bergarbeiterstreiks im Saarland.

Aus Anlass des in Wien bevorstehenden Zionistenkongresses kam es in der vergangenen Woche zu gewalttätigen Auseinandersetzungen nationalsozialistischer Gruppen. Bei einer kommunistischen Kundgebung gegen einen völkischen Zeitungsverkäufer am Praterstern wird ein Arbeiter getötet.

Vor dem Schöffengericht in Berlin beginnt der Strafprozess gegen den früheren Prager Rennstallbesitzer Siegmund Goldfaden. Aufgrund seiner Versprechungen, Schmuck im Ausland günstig anlegen zu können, hatten ihm führende Potsdamer Adelsfamilien ihren Familienschmuck anvertraut. Goldfaden verkaufte jedoch den Schmuck zu seinem eigenen Gewinn.

Der am Anfang der Woche begonnene Streik der Bankbeamten von Paris breitet sich weiter aus. Etwa 80% der Angestellten fordern die Anerkennung gewerkschaftlicher Organisationen sowie eine Anpassung der Gehälter an die fortschreitende Teuerung.

In der Schweiz tritt das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel in Kraft. Bisher waren Ein- und Ausfuhr sämtlicher Betäubungsmittel freigegeben.

2.8.1925, Sonntag

In den zum ersten Mal nach dem Krieg durchgeführten nationalen Tennismeisterschaften im Deutschen Reich siegt in Braunschweig bei den Herren Hans Moldenhauer aus Berlin.

Bei dem am Wochenende stattfindenden Schwimmländerkampf in Magdeburg siegt die deutsche Mannschaft über die ungarischen Sportler.

Das mit drei Etappen längste deutsche Radrennen, Zürich- Berlin, endet mit dem Sieg des italienischen Berufsfahrers Gay und dem des deutschen Amateurs Rösen aus Köln.

Bei den Kommunalwahlen in der sizilianischen Stadt Palermo gehen die Faschisten eindeutig als Sieger hervor. Das Ergebnis verdanken sie nicht zuletzt der geringen Wahlbeteiligung, etwa 50%.

3.8.1925, Montag

Der thüringische Landtag in Erfurt beschließt die Auflösung der Thüringer Volkswirtschaftsschule. In ihr wurden vorrangig junge Gewerkschaftsführer ausgebildet.

In Anwesenheit des Schriftstellers Gerhart Hauptmann wird in Reichenberg eine “Schlesische Woche” eröffnet.

In New York beginnen Verhandlungen zwischen Abgeordneten der sowjetischen Regierung und der US-amerikanischen Industrie. Zum Abbau neu entdeckter Goldfelder im russischen Lena-Gebiet bemüht sich die Regierung in Moskau um ausländisches Kapital.

In der Aula der Technischen Hochschule wird eine Ausstellung “Der Zahnarzt” eröffnet (bis 9. August). Thema der gleichzeitig stattfindenden Zahnärztetagung ist die Zahnpflege bei Schulkindern und ihre Förderung.

In Frankreich wird der Körper der Heiligen Bernadette von Lourdes in der Klosterkapelle von Nevers feierlich beigesetzt.

4.8.1925, Dienstag

Die französische Regierung veröffentlicht die konkreten Ausführungsbestimmungen zu dem am 26. Juni erlassenen Einfuhrverbot für deutsche Kohle.

Während der US-Schwimmeisterschaften in Seattle erreicht Johnny Weissmuller mit 50,4 sec über 100 Yards Freistil einen Weltrekord.

In Syrien kommt es zu Kämpfen zwischen französischen Truppen und aufständischen Drusen.

Als Antwort auf die Ausweisung der deutschen Optanten aus Polen beschließt der Münchener Stadtrat, polnischen Staatsbürgern bis auf weiteres die Einbürgerung in ihrer Kommune zu verweigern.

5.8.1925, Mittwoch

Eine Erleichterung im deutsch-schweizerischen Reiseverkehr wird in Basel eingeführt. Am Badischen Bahnhof können gültige Schweizer Visa ohne Konsulatsbeanspruchung erworben werden.

Auf den Besprechungen zwischen Vertretern der Bergarbeiterverbände und dem preußischen Handelsministerium werden Möglichkeiten einer Realisierung von Forschungsergebnissen von Friedrich Bergius erörtert. Bergius gelang es, aus verflüssigter Kohle Öl zu gewinnen.

6.8.1925, Donnerstag

Das britische Unterhaus in London genehmigt einen von Premierminister Stanley Baldwin geforderten Kredit über zehn Millionen Pfund für die Bergbauindustrie.

Nach vermehrt ausgeführten Messungen der Meeresbodentiefe im Golf von Biscaya steht fest, dass sich der Grund des Ozeans in dieser Gegend an einigen Stellen in den letzten Jahren entscheidend gehoben hat.

Der Budapester Polizei gelingt die Festnahme eines Kokainhändlerrings, zu dem ein Chemiker, ein Kellner, ein Apotheker und ein Handlungsgehilfe gehörten. Sie hatten überall in Europa schwunghaften Handel getrieben.

7.8.1925, Freitag

In Berlin verhaftet die Polizei den Juristen Stefan Egiarsarian, der Chef einer Schmugglerbande war, die französisches Parfüm illegal nach Deutschland brachte.

Die Pariser Akademie teilt mit, dass in der Umhüllung einer Mumie zwölf Papyrusfragmente mit Teilen der Odyssee-Handschrift aus dem letzten Drittel des dritten Jahrhunderts vor Christi gefunden worden sind.

In Zürich wird in Anwesenheit offizieller Persönlichkeiten der Regierung und des diplomatischen Korps die Internationale Kunstausstellung eröffnet. In der bis 13. September dauernden Schau sind vor allem Werke der letzten Jahre zu sehen.

Versuche einer direkten Telefonschaltung zwischen Frankfurt am Main und London sind geglückt. Durch die Umstellung von Oberleitungen zu unterirdisch verlegten Kabeln ist die akustische Qualität hervorragend.

Nach achttägiger Dauer geht in Genf der 17. Esperantokongress zu Ende.

8.8.1925, Samstag

Die 48-Stunden-Woche fordern die Delegierten des 4. Reichsjugendtages der Sozialistischen Arbeiterjugend in der Hansestadt Hamburg.

In Washington versammeln sich etwa 200 000 Teilnehmer zur ersten nationalen Tagung der Geheimorganisation Ku-Klux-Klan.

Eine bis 13. September dauernde “Reichsausstellung Deutscher Wein” wird in Koblenz eröffnet.

9.8.1925, Sonntag

An diesem Wochenende finden gleich vier deutsche Meisterschaften in folgenden Sportarten statt: Schwimmen in Bremen, Rudern in Hannover, Radfahren in Stettin und Leichtathletik in der Hauptstadt Berlin.

Einen neuen Weltrekord stellten zwei französische Piloten im Dauerflug auf. In 45 Stunden, elf Minuten und 59 Sekunden legten sie eine Entfernung von 4400 km ohne Zwischenlandung zurück.

10.8.1925, Montag

Nach heftigen Auseinandersetzungen im Reichstag über die Zollvorlage entfernt die Polizei fünf kommunistische Abgeordnete, woraufhin alle kommunistischen, sozialdemokratischen und liberalen Fraktionsmitglieder die Sitzung verlassen.

In London treffen die Außenminister Frankreichs und Großbritanniens, Aristide Briand und Joseph Austen Chamberlain, zu einer Konferenz über Fragen des europäischen Sicherheitspaktes zusammen.

11.8.1925, Dienstag

Bei wissenschaftlichen Arbeiten in den Archiven von Mexico-City fand man die berühmte Weltkarte, die der Westindienfahrer Sebastian Cabot im Jahr 1544 für die damalige Pariser Universität angefertigt hatte.

Ein über den Niederlanden tobender Wirbelsturm richtet Schäden in Millionenhöhe an. Zwei Menschen sterben.

Die Delegierten des am 7. August in der britischen Stadt Scarborough begonnenen internationalen Gewerkschaftskongresses verabschieden am letzten Tag eine Resolution, worin die “Versklavung der deutschen Arbeiter durch den Dawesplan” aufs schärfste verurteilt wird.

Anlässlich des sechsten Jahrestages der Weimarer Verfassung finden überall in Deutschland Verfassungsfeiern statt. In Berlin kommt es dabei auch zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit Nationalsozialisten.

12.8.1925, Mittwoch

In Abwesenheit der sozialdemokratischen und kommunistischen Abgeordneten und bei Stimmenthaltung der Deutschen Demokratischen Partei nimmt der Reichstag die Zollvorlage der Regierung an.

Reichspräsident Paul von Hindenburg beginnt eine Reise durch die deutschen Staaten mit einem Aufenthalt in dem Land Bayern.

Das zwischen Österreich und Deutschland abgeschlossene Abkommen über die Aufhebung des Sichtvermerkzwanges tritt in Kraft. Reisen in das Nachbarland werden den Touristen dadurch wesentlich erleichtert.

13.8.1925, Donnerstag

Die österreichische Regierung gibt bekannt, dass sie dem NSDAP-Führer Adolf Hitler die Einreise zum Kongress der österreichischen Nationalsozialisten verweigert.

Das preußische Ministerium für Handel und Gewerbe weist in einem Rundbrief auf das Überhandnehmen des Ausstellungs- und Messewesens hin.

Norwegen übernimmt Spitzbergen und die Bäreninsel in sein Hoheitsgebiet. Die neue Verwaltungseinheit erhält den Namen “Svalbard”.

Mit einer Festrede von Hugo von Hofmannsthal wird das Salzburger Festspielhaus anlässlich der diesjährigen Festspiele eröffnet.

14.8.1925, Freitag

In Paris unterzeichnen Vertreter der französischen und deutschen Regierung einen Grenzvertrag.

Das deutsche Reichsministerium für Ernährung und Landwirtschaft gibt die Aufhebung des Ausfuhrverbots für Getreide und Mehl bekannt.

15.8.1925, Samstag

In Paris beginnt der Parteitag der französischen Sozialisten. Hauptthema des Kongresses ist die innenpolitische Krise Frankreichs und die Haltung der Sozialisten in einer Koalition mit den bürgerlichen Parteien.

Die polnische Presse veröffentlicht Anweisungen an die Wojwoden von Posen und Pommerellen, worin die verordnete Ausweisung deutscher Optanten vorläufig nicht zwangsweise vollstreckt werden soll.

16.8.1925, Sonntag

Unter dem Motto “Hände weg von China” findet in Berlin der Kongress der Internationalen Arbeiterhilfe (IAH) statt.

Infolge finanzieller Schwierigkeiten des Stinnes-Konzern bietet Edmund Stinnes der Belegschaft seiner Firma 65% der Anteile an. Mit diesem “Geschenk” will sich Stinnes offensichtlich Verbündete in seiner Forderung nach Staatshilfe schaffen.

In Havanna wird die Kommunistische Partei Kubas gegründet.

Der von Charlie Chaplin gedrehte Spielfilm “Goldrausch” erlebt in den USA seine Uraufführung.

Bei dem in Nimwegen stattfindenden Leichtathletik-Länderkampf Westdeutschland gegen die Niederlande siegen die Westdeutschen mit 63:49 Punkten.

Auf den Weltmeisterschaftskämpfen der Radfahrer in Amsterdam gewinnen die Titel der Flieger Kauffmann aus der Schweiz (Berufsfahrer) sowie Meyer aus den Niederlanden (Amateur).

17.8.1925, Montag

Die Oberreichsanwaltschaft verfügt die Aufhebung des Haftbefehls gegenüber Waldemar Pabst. Pabst, Hauptmann und Geschäftsführer der Nationalen Vereinigung, stand unter dem Verdacht, führend an der Vorbereitung des Kapp-Putsches 1920 beteiligt gewesen zu sein.

Auf dem Internationalen Studentenkongress in Kopenhagen wird erstmals die deutsche Sprache neben der englischen und französischen zugelassen.

In Southampton (Großbritannien) beginnt die alljährlich stattfindende Sechs-Tage-Prüfungsfahrt für Motorräder mit internationaler Beteiligung. An dem bis 22. August dauernden Rennen nehmen erstmals auch Deutsche teil.

18.8.1925, Dienstag

Die USA und Belgien legen gemeinsam einen Rückzahlungsmodus für während des Weltkrieges durch Belgien in den USA aufgenommene Kredite fest.

Die europäische Presse berichtet in großen Aufmachungen über die Adoption eines armen Mädchen durch einen US-amerikanischen Millionär.

Während eines Aufstiegs in den Schweizer Alpen verunglückt die bekannte deutsche Alpinistin Eleonore Nool-Hasenclever tödlich. Sie war 45 Jahre alt.

In London übergeben die Bewohner der Insel Wight an Premierminister Stanley Baldwin eine Petition, worin sie auf die Verschmutzung der Küstengewässer durch Ölrückstände hinweisen. Seit der Einführung der Ölfeuerung auf Schiffen hat sich diese drastisch erhöht.

Einen Siedlungsplan für 1926 veröffentlicht das Kommissariat für Landwirtschaft in Moskau. Demnach sollen u.a. in Sibirien 35 000 und im Fernen Osten 25 000 Menschen angesiedelt werden.

Mit einer Ansprache eröffnet im Wiener Konzerthaus der Präsident der Zionistischen Weltorganisation, Chaim Weizmann, den 14. Zionistenkongress. Schon vor Beginn der bis 31. August dauernden Veranstaltung kam es in den Straßen Wiens zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit nationalsozialistischen Gruppen.

19.8.1925, Mittwoch

Zur ersten Weltkirchenkonferenz (bis 28.8.) treffen Christen aus der ganzen Welt in Stockholm ein.

Aufgrund der ergebnislos verlaufenen Lohnverhandlungen im Ruhrbergbau wird in Essen ein Schiedsspruch gefällt, der Lohnerhöhungen ablehnt.

Die Regierung in Prag beginnt in Berufung auf die Bodenreform mit der Enteignung deutschen Besitzes in den nordböhmischen Bädern.

Im Berliner Admiralspalast hat die erfolgreiche Revue “Achtung! Welle 505” von Willi Wolff und Walter Kollo ihre Uraufführung.

In Bayreuth gehen die im Juli begonnenen diesjährigen Richard-Wagner-Festspiele zu Ende.

Wegen literarischen Hochverrats wird in Berlin der Schriftsteller Johannes R. Becher verhaftet.

Auf ihrer Tagung im Berliner Parteihaus beschließen die ZK-Mitglieder der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) den Ausschluss der Mitglieder des linken Flügels Ruth Fischer und Arkadi Maslow.

Aus Solidarität mit den seit Mitte Juli streikenden französischen Bankangestellten kommt es in mehreren Städten Frankreichs zum Generalstreik.

21.8.1925, Freitag

In einem Bericht der Völkerbundskommission über die Abgrenzung des Danziger Hafengebietes wird eine Linie zugunsten des polnischen Postdienstes eingeräumt.

Anlässlich des 25-Jährigen Bestehens der Zeppelin-Luftfahrtgesellschaft und des 25. Jubiläums des ersten Zeppelin-Überlandfluges findet in Friedrichshafen eine Festveranstaltung statt.

22.8.1925, Samstag

Die “Deutsche Allgemeine Zeitung” sowie die Norddeutsche Buchdruckerei- und Verlags AG gehen aus dem bisherigen Besitz des Stinnes-Konzern in den eines Konsortiums unter Walter Salinger über.

In Stuttgart beginnt der bis morgen dauernde 64. Deutsche Katholikentag.

23.8.1925, Sonntag

Aus einer Veröffentlichung statistischer Erhebungen geht hervor, dass etwa 1% der US-amerikanischen Bevölkerung vorbestraft ist. Zugenommen haben in letzter Zeit vor allem Alkoholschmuggel und Raubüberfälle.

19 Rennwagen gehen am Kloster Thorn an den Start des Taunusrennens, des ersten bedeutenden Autorennens im Deutschen Reich mit internationaler Beteiligung. Sieger wird der deutsche Fahrer August Momberger auf NSU mit einer 1,3-l-Kompressor-Maschine.

24.8.1925, Montag

Auf den Beitritt Deutschlands in den Völkerbund und den Abschluss eines Garantiepaktes geht der französische Ministerpräsident Aristide Briand in seiner Note ein. Es ist dies eine Reaktion auf die deutsche Antwortnote vom 20. Juli.

Die Fraktion seiner Partei verlässt der Zentrumspolitiker Josef Wirth, da er mit der Koalitionspolitik nicht einverstanden ist. Wirth versteht sich als ein Vertreter des sozialen, republikanischen Zentrums.

25.8.1925, Dienstag

Anlässlich des 25. Todestages des deutschen Philosophen Friedrich Nietzsche erscheint bei Kröner in Leipzig eine 19bändige Gesamtausgabe.

In einem Artikel der “Frankfurter Zeitung” nimmt der demokratische Abgeordnete und Vorsitzende des Schutzverbandes deutscher Schriftsteller, Theodor Heuss, Stellung zu den staatlichen Sanktionen gegenüber Schriftstellern und Künstlern.

Die sogenannten “Sanktionsstädte” Düsseldorf und Duisburg werden von den französischen Besatzungstruppen geräumt.

26.8.1925, Mittwoch

Mit sofortiger Wirkung hebt Reichspräsident Paul von Hindenburg das von seinem Vorgänger Friedrich Ebert (SPD) 1921 erlassene Uniformverbot auf.

Unter der Führung des italienischen Ministerpräsidenten Benito Mussolini wird in Rom das italienische Luftfahrtministerium eingerichtet.

27.8.1925, Donnerstag

Der am 22. August begonnene II. Kongress der Sozialistischen Arbeiterinternationale geht in Marseille zu Ende.

Die “Frankfurter Zeitung” berichtet von einer Entdeckung in der Höhle bei Bedelhac in der Nähe von Tarascon (Frankreich). Dort wurden in einem schmalen Gang eine Anzahl von prähistorischen Felsmalereien gefunden.

Bei einer Verkehrszählung in Berlin wird festgestellt, dass in beiden Richtungen der Straße “Unter den Linden” in einer Minute 123 Autos fahren.

In Südafrika wird ein Rennen um Diamantenfelder veranstaltet.

28.8.1925, Freitag

Zu einer zweitägigen Jubiläumsveranstaltung treffen die Delegierten des Deutschen Handwerks- und Gewerbekammertages zusammen. Die Organisation wurde 1900 gegründet.

In einem Rundschreiben an seine Kunden auf dem Lande empfiehlt der US-amerikanische Industrielle Henry Ford, die Kühe abzuschaffen und stattdessen seine Maschine für die Herstellung künstlicher Butter anzuschaffen.

29.8.1925, Samstag

In einem Erlass des preußischen Kultusministeriums wird u.a. das Tragen von Abzeichen, Bändern und politischen Symbolen jeder Art in den Schulen, bei Wanderungen und Sportveranstaltungen untersagt.

30.8.1925, Sonntag

Auf einer Kundgebung des österreichisch-deutschen Volksbundes in Wien setzt sich Reichstagspräsident Paul Löbe für den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich ein.

Während eines Frühstücks zu Ehren freiwilliger US-amerikanischer Kampfflieger in Marokko plädiert der französische Ministerpräsident Paul Painlevé für ein gemeinsames westeuropäisches und amerikanisches Vorgehen gegen den Islam.

31.8.1925, Montag

In London beginnt die Konferenz der Rechtssachverständigen Deutschlands und der Entente zum Problem des Sicherheitspaktes.

Um Mitternacht setzt ein Streik in dem Steinkohlenabbaugebiet des US-Bundesstaats Pennsylvania ein.