Was geschah im Juni 1945

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Wetterstationen Juni 1945

1.6.1945, Freitag

In Erfurt (Thüringen) wird von ehemaligen Mitgliedern der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) der Bund demokratischer Sozialisten gegründet. Vorsitzender wird Hermann Louis Brill.

Im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands beginnt die Aufstellung unbewaffneter lokaler Polizeikräfte.

Im Hamburger Hafen werden wieder Schiffe be- und entladen.

Die USA stellen ihre Fleischlieferungen in die von US-amerikanischen Truppen befreiten Länder ein, um die Versorgung ihrer eigenen Bevölkerung zu sichern.

In Berlin tritt mit dem Programm “Berlin kommt wieder” erstmals das “Kabarett der Komiker” auf.

In der US-amerikanischen und in der britischen Besatzungszone Deutschlands wird unter dem Namen “German News Service” eine erste Nachrichtenagentur aufgebaut.

Das Städtische Hauptamt für Arbeitseinsatz in Berlin verpflichtet alle Frauen im Alter zwischen 15 und 50 Jahren zur Trümmerbeseitigung.

2.6.1945, Samstag

Die französische Besatzungsmacht setzt in Baden ein deutsches Verwaltungs-Direktorium ein.

In Stuttgart und Frankfurt richten die US-Besatzungsbehörden mit dem “Südfunk” und mit “Radio Frankfurt” deutsche Rundfunksender ein.

In Köln nimmt die städtische Müllabfuhr ihre Arbeit wieder auf.

3.6.1945, Sonntag

Die pommersche Hafenstadt Stettin an der Odermündung wird von der sowjetischen Regierung in polnische Verwaltung übergeben.

Die US-amerikanische Besatzungsmacht setzt in Thüringen den Sozialdemokraten Hermann Louis Brill zum ersten Ministerpräsidenten des Landes ein.

In der italienischen Hauptstadt Rom verständigen sich Vertreter der sechs antifaschistischen Parteien über die Einsetzung von Provinz- und Gemeindeausschüssen des “Komitees der nationalen Befreiung”.

Im Berliner Stadtteil Moabit findet ein Fußballspiel zwischen einer Berliner Mannschaft und einer Auswahl der Roten Armee statt. Auch in anderen Besatzungszonen fördern die Alliierten die Organisation von Sportveranstaltungen.

In Berlin wird erstmals seit Kriegsende wieder ein Straßenradrennen ausgetragen.

4.6.1945, Montag

In Bremen wird der Sozialdemokrat Wilhelm Kaisen von der britischen Besatzungsmacht zum Senator für Wohlfahrt ernannt.

In Ascona in der Schweiz stirbt der deutsche Dramatiker Georg Kaiser (* 25.11. 1878, Magdeburg).

5.6.1945, Dienstag

In Wendenschloss im Berliner Stadtbezirk Köpenick unterzeichnen die militärischen Oberbefehlshaber der vier alliierten Siegermächte eine Deklaration zur Übernahme der obersten Regierungsgewalt in Deutschland durch einen Alliierten Kontrollrat mit Sitz in Berlin.

Die japanischen Truppen auf Neuguinea kapitulieren vor den australischen Streitkräften.

Die US-amerikanische Militärregierung bezieht das ehemalige Verwaltungsgebäude der I.G. Farbenindustrie in Frankfurt am Main.

Im Kurhaus von Bad Oeynhausen etabliert sich die britische Militärregierung in Deutschland.

In Baden-Baden etabliert sich die französische Militärregierung.

Der ehemalige Reichsjugendführer Baldur von Schirach, der in einer Dienststelle der US-Militärregierung in Österreich als Dolmetscher Unterschlupf gefunden hatte, gibt sich zu erkennen und wird daraufhin verhaftet.

Vor den Philippinen werden 19 US-Kriegsschiffe in einem Taifun beschädigt.

6.6.1945, Mittwoch

Der Rat der Volkskommissare der UdSSR beschließt die Einrichtung einer “Sowjetischen Militäradministration in Deutschland” (SMAD).

In Bremen tritt der neugebildete Senat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen; Regierender Bürgermeister wird der Parteilose Erich Vagts.

7.6.1945, Donnerstag

Arthur Sträter wird von den Briten zum Regierungspräsidenten in Düsseldorf ernannt.

Die US-Luftwaffe fliegt mit mehr als 400 B 29-Bombern einen Angriff auf die japanische Stadt Osaka.

In der britischen Hauptstadt London wird die Oper “Peter Grimes” von Benjamin Britten uraufgeführt.

8.6.1945, Freitag

Ernst Freiherr von Weizsäcker, deutscher Gesandter beim Vatikan, muss auf Wunsch des Heiligen Stuhls seine Tätigkeit in Rom beenden.

Der Oberbefehlshaber der polnischen Exilstreitkräfte im Westen, General Wladislaw Anders, tritt von seinem Posten zurück; Nachfolger wird der aus deutscher Kriegsgefangenschaft befreite General Tadeusz Bór-Komorowski, der 1944 den Warschauer Aufstand befehligt hatte.

In Italien erklärt der christdemokratische Ministerpräsident Ivanoe Bonomi seinen Rücktritt. Damit ist die Koalitionsregierung der sechs antifaschistischen Parteien gescheitert.

Der Oberbefehlshaber der US-amerikanischen Streitkräfte in Europa, General Dwight D. Eisenhower, hebt das Fraternisierungsverbot für US-Soldaten gegenüber deutschen Kleinkindern auf.

Der Erzbischof von München und Freising, Michael Kardinal von Faulhaber, ruft in seiner Diözese zu einer Hilfsaktion auf, die unter dem Namen “Diakon” der hungernden Bevölkerung helfen soll. Die Bauern werden aufgerufen, zusätzliche Lebensmittel in die bayerischen Städte zu liefern.

9.6.1945, Samstag

Der Oberbefehlshaber der 1. Weißrussischen Front, Marschall Georgi K. Schukow, gibt durch den Befehl Nr. 1 die Einrichtung der “Sowjetischen Militäradministration in Deutschland” (SMAD) mit Sitz in Berlin bekannt.

In Belgrad schließen Vertreter der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und Jugoslawiens ein Abkommen über die militärische Verwaltung der italienischen Provinz Venezia Giulia und der Hafenstadt Triest durch einen alliierten Befehlshaber.

In Berlin werden von der Abteilung für Post- und Fernmeldewesen des Magistrats die ersten Nachkriegsbriefmarken zu Werten von 0,05 Reichsmark (RM) und 0,08 RM ausgegeben.

10.6.1945, Sonntag

Durch Befehl Nr. 2 der Sowjetischen Militäradministration werden in der sowjetischen Besatzungszone Parteien und Gewerkschaften zugelassen.

Der Oberbefehlshaber der britischen Besatzungstruppen in Deutschland, Feldmarschall Bernard Law Montgomery, richtet eine Botschaft an das deutsche Volk, in der er das Kontaktverbot zwischen britischen Soldaten und deutscher Zivilbevölkerung bekräftigt.

In Potsdam bei Berlin wird die “Gruppe der Sowjetischen Besatzungsstreitkräfte in Deutschland” (GSBD) gebildet. Sie untersteht dem Befehl von Marschall Georgi K. Schukow.

11.6.1945, Montag

Das Saarland wird auf Anordnung der französischen Besatzungsmacht zu einem eigenständigen Regierungsbezirk umgewandelt.

12.6.1945, Dienstag

Auf Befehl der britischen Militärregierung wird in Obernkirchen ein Zentralamt für Ernährung und Landwirtschaft unter Leitung von Hans Schlange-Schöningen errichtet.

Gemäß einem Erlass der US-amerikanschen Militärbehörden müssen deutsche Bibliotheken, Verlage und Buchhandlungen Lizenzen beantragen.

13.6.1945, Mittwoch

Als erste der im sowjetisch besetzten Gebiet Deutschlands zugelassenen Parteien wendet sich die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) mit einem Gründungsaufruf an die Öffentlichkeit.

Als erste deutsche Parteizeitung erscheint in der sowjetischen Besatzungszone das kommunistische Organ “Deutsche Volkszeitung”.

Auf Anweisung der tschechoslowakischen Regierung werden die deutschen Schulen des Landes geschlossen.

14.6.1945, Donnerstag

In Berlin tagt zum ersten Mal ein vorbereitender Gewerkschaftsausschuss zur Gründung einer Einheitsgewerkschaft für die sowjetische Zone.

Die tschechoslowakische Regierung erhebt territoriale Ansprüche auf das Gebiet von Glaz (Schlesien), das Hultschiner Ländchen und das Gebiet von Ratibor.

Zwischen dem US-amerikanischen Präsidenten Henry Spencer Truman und dem sowjetischen Staats- und Parteichef Josef W. Stalin findet ein Telegrammaustausch über die Modalitäten der Besetzung der von der Roten Armee eroberten ehemaligen Reichshauptstadt Berlin durch die westalliierten Truppen statt.

Aufgrund einer Lockerung des Fraternisierungsverbots erhalten britische Besatzungssoldaten in Deutschland die Erlaubnis, mit kleinen Kindern zu sprechen.

Der ehemalige Reichsaußenminister Joachim von Ribbentrop, der unter falschem Namen aus Berlin entkommen war, wird in einer Hamburger Pension von britischen Soldaten festgenommen.

In Berlin werden bei einer ersten Razzia auf einem Schwarzmarkt in der Nähe des Brandenburger Tores 429 Personen festgenommen.

In Rostock findet die Uraufführung des Theaterstücks “Kaffeehaus Payer” der deutschen Exilschriftstellerin Hedda Zinner statt.

15.6.1945, Freitag

In Berlin konstituiert sich die Parteiführung der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in der sowjetischen Zone; Vorsitzender wird Otto Grotewohl.

Zwischen dem britischen Premierminister Winston Churchill und dem sowjetischen Staats- und Parteichef Josef W. Stalin findet ein Telegrammwechsel über die bevorstehende Besetzung Berlins durch die Westmächte statt.

In der französischen Besatzungszone Deutschlands wird das Land Rheinland-Hessen-Nassau mit der Hauptstadt Koblenz gebildet. Zum Regierungspräsidenten wird Wilhelm Boden ernannt.

Das Hauptquartier der Abteilung für psychologische Kriegführung der US-Streitkräfte zieht von Paris nach Frankfurt am Main um. Die Militärbehörde ist u.a. für die Lizensierung deutscher Zeitungen zuständig.

16.6.1945, Samstag

Zwischen dem US-amerikanischen Präsidenten Henry Spencer Truman und dem sowjetischen Staats- und Parteichef Josef W. Stalin werden Telegramme ausgetauscht, in denen beide Staatsmänner sich über die Räumung der von US-Truppen besetzten Teile der sowjetischen Besatzungszone verständigen.

Die US-Militärregierung in Deutschland ordnet die Entlassung aller deutschen Beamten, Angestellten und Arbeiter aus dem öffentlichen Dienst an, die bereits vor 1933 der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) oder anderen nationalsozialistischen Organisationen angehörten.

Auf Anordnung der US-amerikanischen Militärregierung muss die Flagge der Vereinigten Staaten von der deutschen Bevölkerung fortan mit abgenommener Kopfbedeckung gegrüßt werden.

In Berlin kommt der sowjetische Stadtkommandant, Generalleutnant Nikolai E. Bersarin, bei einem Motorradunfall ums Leben.

17.6.1945, Sonntag

Der sowjetische Staats- und Parteichef Josef W. Stalin bittet den britischen Premierminister Winston Churchill, die Räumung der von den Westmächten besetzten Teile der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands bis zum 1. Juli des Jahres aufzuschieben.

In Berlin konstituiert sich als zweite Partei in der Sowjetischen Besatzungszone die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD).

In Köln findet die Gründungsversammlung der Christlich Demokratischen Volkspartei statt.

18.6.1945, Montag

In Berlin nimmt die Hochschule für Bildende Künste ihren Lehrbetrieb wieder auf. Zum Leiter wird der Maler und Grafiker Karl Hofer ernannt.

Innerhalb des Stadtgebietes von München nimmt die Post die Beförderung von Briefen wieder auf.

19.6.1945, Dienstag

Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) bilden in Berlin einen gemeinsamen Arbeitsausschuss, der die weitere Zusammenarbeit der Parteien koordinieren soll.

In der italienischen Hauptstadt Rom verständigen sich die sechs antifaschistischen Parteien auf die Bildung einer neuen Regierungskoalition unter der Führung des Sozialisten Ferruccio Parri.

20.6.1945, Mittwoch

In der britischen Besatzungszone werden die Regierungsbezirke Aachen, Düsseldorf und Köln zur Nordrheinprovinz zusammengefasst.

In Moskau tritt die Reparationskommission der USA, Großbritanniens und der Sowjetunion zu einer dreitägigen Konferenz über Deutschland zusammen.

Australische Streitkräfte landen an der Nordküste Borneos.

21.6.1945, Donnerstag

Der tschechoslowakische Staatspräsident Eduard Bene verkündet die Enteignung und Aufteilung des sudetendeutschen Grundbesitzes.

In den Landkreis Schwarzenberg im Erzgebirge, der aus Versehen weder von den USA noch von der Sowjetunion besetzt worden war, rücken sowjetische Einheiten ein.

Großbritannien übernimmt anstelle der USA die Besatzung der Stadt Köln.

In Italien bildet der neue Ministerpräsident Ferruccio Parri eine Regierung, das Amt des Außenministers übernimmt der Christdemokrat Alcide De Gasperi.

22.6.1945, Freitag

Nach Aussage des Oberbefehlshabers der britischen Truppen in Deutschland, Feldmarschall Bernard Law Montgomery, werden pro Tag rund 13 000 deutsche Soldaten aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen.

US-amerikanischen Truppen schließen die Eroberung der japanischen Insel Okinawa ab.

Im Ruhrgebiet haben rund 140 Bergwerke ihren Betrieb wieder aufgenommen. Die tägliche Förderleistung liegt derzeit bei etwa 40 000 t Kohle.

In Bremerhaven trifft das erste Frachtschiff aus den USA mit Lebensmitteln für Deutschland an Bord ein.

In Anbetracht der bevorstehenden Besetzung Jenas durch sowjetische Truppen verfügt die US-Besatzungsmacht den Abtransport von 80 Spezialisten der dort ansässigen Zeiss-Werke in die US-amerikanische Besatzungszone.

23.6.1945, Samstag

In der Nähe von Berlin wird der ehemalige Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine, Großadmiral Erich Raeder, gefangengenommen.

Der jugoslawische Ministerpräsident, Marschall Josip Tito, erhebt Ansprüche auf die Adriahalbinsel Istrien sowie auf Teile Kärntens.

24.6.1945, Sonntag

In der sowjetischen Hauptstadt Moskau finden aus Anlass des Sieges über Deutschland eine Truppenparade statt.

In den Niederlanden löst eine Interimsregierung unter Ministerpräsident Willem Schermerhorn die Londoner Exilregierung von Pieter Sjoerds Gerbrandy ab.

Die australische 9. Division besetzt die Ölfelder im Norden der Insel Borneo.

25.6.1945, Montag

Der stellvertretende Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), Walter Ulbricht, spricht sich auf einer Funktionärstagung seiner Partei in Berlin gegen eine sofortige Vereinigung der KPD mit den Sozialdemokraten aus.

In der französischen Besatzungszone wird die Verwaltung der Eisenbahn einer eigenständigen Verwaltungsbehörde mit Sitz in Speyer übertragen.

Ein Erlass der US-amerikanischen Militärregierung ordnet in München die Umbenennung aller Straßen und Plätze an, die nach nationalsozialistischen Funktionären benannt sind.

In Dublin wird Sean Thomas O’Kelly, Mitglied der nationalistisch-konservativen Partei Fianna Fail, als irischer Staatspräsident vereidigt.

26.6.1945, Dienstag

Auf ihrer Abschlusssitzung in San Francisco unterzeichnen Vertreter von insgesamt 50 Staaten die Charta der Vereinten Nationen.

In der britischen Hauptstadt London treffen Vertreter der alliierten Siegermächte zusammen, um über die Modalitäten einer Aburteilung der deutschen Kriegsverbrecher zu beraten.

Der polnische Minister für die wiedergewonnenen Gebiete, Edward Ochab, erklärt in Warschau, dass sich in den deutschen Gebieten östlich von oder und Neiße noch rund 2,5 Millionen Deutsche befänden, deren Aussiedlung energisch betrieben werde.

Zwischen der UdSSR und der Tschechoslowakei wird die Abtretung der Karpato-Ukraine an die Sowjetunion vereinbart. Dadurch erhalten Ungarn und die UdSSR eine gemeinsame Grenze.

In Berlin wird der Gründungsaufruf der Christlich Demokratischen Union (CDU) veröffentlicht. Die sowjetische Besatzungsmacht behält sich eine endgültige Registrierung der Partei noch vor.

27.6.1945, Mittwoch

Das Amt für Sozialwesen der Berliner Stadtverwaltung richtet einen Suchdienst für vermisste deutsche Soldaten und Zivilpersonen ein.

Auf dem Schlesischen Bahnhof in Berlin trifft der erste Zug der neuen Expressverbindung Moskau- Berlin ein.

Die Lizenz der “Aachener Nachrichten”, die seit dem 24. Januar als erste Zeitung in einer von den Westmächten besetzten deutschen Stadt erschien, wird von der britischen Besatzungsmacht einem deutschen Herausgeber übertragen.

28.6.1945, Donnerstag

In der polnischen Hauptstadt Warschau wird unter kommunistischer Führung die Polnische Regierung der Nationalen Einheit gebildet.

Nach Berichten der britischen Nachrichtenagentur Reuter soll sich Adolf Hitler am 29. April in La Palice an der französischen Atlantikküste an Bord eines deutschen U-Bootes begeben haben. Das Boot hätte den Hafen, der sich noch in deutscher Hand befunden habe, mit unbekanntem Ziel verlassen.

Ein Berliner Gericht verfügt als neue Form der Strafverbüßung die Einführung der Zwangsarbeit.