Das jüngste Produkt von Ford: Der Taunus 12 M

Das jüngste Produkt von Ford: Der Taunus 12 M
Taunus 12M (1952–1955). By MartinHansV (Own work) [Public domain], via Wikimedia Commons

Auto und Verkehr 1952:

In den Kölner Fordwerken läuft seit Jahresbeginn eine der wenigen echten Neuheiten bei den Automodellen 1952 vom Band – der Taunus 12 M. In Anzeigen preist das Unternehmen gleich 79 Vorzüge des 7350 DM teuren Wagens an, denn die Hersteller verknüpfen mit ihrem jüngsten Produkt hohe Ansprüche, was durch die Bezeichnung »M« ( = Meisterstück) zum Ausdruck kommt.

Den Käufer erwartet neben 38 PS, einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h und acht Litern Durchschnittsverbrauch auf 100 km jede Menge Komfort: Die Vorderachs-Einzelradaufhängung verspricht eine gute Straßenlage. Im Wageninnern ermöglichen breite Polster-Sitzbänke, die Lenkradschaltung, ein ausgeklügelter Fingertip-Blinker mit automatischer Abschaltung nach dem Einbiegen und die zugfreie Lüftung nach Herstellermeinung ein vollkommen ungetrübtes Fahrerlebnis.

Eine Benzinuhr informiert den Fahrzeugführer jederzeit darüber, wie viel Benzin sich noch im Tank befindet. Beim Anlassen des 12 M entfällt der bislang übliche Starterknopf. Stattdessen genügt jetzt die Drehung des Zündschlüssels.